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Schulsozialarbeit in Dresden bleibt im Jahr 2026 vollständig erhalten

Klare Prioritätensetzung trotz angespannter Haushaltslage – Einsparungen notwendig, aber nicht auf dem Rücken der Kinder

Die Landeshauptstadt Dresden sendet in einer finanziell angespannten Lage ein starkes Signal: Die Schulsozialarbeit bleibt 2026 ohne Stellenkürzungen gesichert. Damit hält die Stadt – maßgeblich durch die klare Linie der CDU-Stadtratsfraktion – an einer zentralen Priorität aus dem Haushalt 2024/25 im Bereich Kinder- und Jugendhilfe fest.

Schulsozialarbeit: Unverzichtbar für Dresdner Schulen: Die Schulsozialarbeit stärkt Kinder und Jugendliche im Schulalltag, hilft bei Konflikten, begleitet Krisensituationen und unterstützt Familien und Lehrkräfte gleichermaßen. In Zeiten wachsender psychischer Belastungen und sozialer Herausforderungen ist ihre Arbeit zwingend notwendig. Dass dieses Angebot trotz Haushaltskrise geschützt bleibt, ist ein entscheidendes politisches Bekenntnis.

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Wir setzen Prioritäten – und die Kinder stehen oben.

Johannes Schwenk, jugendpolitischer Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion Dresden, erklärt dazu: „Ja, wir müssen sparen. Aber wir sparen nicht bei den Kindern. Die Schulsozialarbeit ist für viele junge Menschen aber auch Lehrkräfte eine lebensnahe und unverzichtbare Unterstützung. Deshalb bleibt sie vollständig erhalten. Wir haben klar gesagt: Wenn Opfer nötig sind, dann nicht in diesem Bereich. Das ist verantwortungsvolle Politik, und das ist das richtige Signal für unsere Stadt.“

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Matthias Dietze, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion Dresden, dazu: „Trotz enger Haushaltslage setzen wir ein eindeutiges Signal: Schulsozialarbeit braucht Planungssicherheit. Wir stellen sicher, dass die Träger und Fachkräfte im kommenden Jahr verlässlich finanziert bleiben. Diese Stabilität ist entscheidend für gute Bildungs- und Unterstützungsangebote an unseren Schulen.“

Hintergrund: Einsparungen unvermeidbar – aber Schulsozialarbeit bleibt tabu

Um den nachtragshaushaltsersetzenden Beschluss umsetzen zu können, muss das Jugendamt 462.000 Euro kommunale Mitteleinsparen. Dies geschieht konsequent ohne Eingriffe in die Schulsozialarbeit.

Folgende Maßnahmen wurden ergriffen:

  • Streichung der Etats für Jugendleiterschulungen, Ferienbetreuung und Teilnahmezuschüsse bei Bedürftigkeit - Einsparung: 55.000 Euro
  • Senkung des Gesamtbudgets der Jugendverbandsarbeit um 4 % - Einsparung: 17.011,61 Euro
  • Reduzierung der Sachkostenpauschale der Schulsozialarbeit auf 4.450 Euro - (Sicherung der Stellen, Einsparung bei Sachkosten) - Einsparung: 293.759 Euro
  • Streichung des BS-Fonds 2025 - Einsparung: 96.229,39 Euro

Diese Maßnahmen ermöglichen es, das Gesamtbudget der Vorlage weiterhin bei 9.578.219,39 Euro zu halten – ohne eine einzige Schulsozialarbeitsstelle zu gefährden.

Dresden schützt, was junge Menschen stärkt

Die Sicherung der Schulsozialarbeit ist ein bewusster Schritt für Prävention, soziale Stabilität und Zukunftschancen. Ohne diese Fachkräfte würden Schulen und Familien spürbar leiden. Mit der Entscheidung wird deutlich: Dresden spart – aber nicht am falschen Ende.