Dresdner Doppelhaushalt 2025/2026: Brückeninvestitionen in die Zukunft
verfasst am 07.04.2025
Dresden hat ein Brückenproblem, und das betrifft nicht nur die eingestürzte Carolabrücke sondern Dresden hat weitere notleidende Brücken. Dazu gehören neben der Loschwitzer Brücke bekanntermaßen der Brückenzug an der Nossener Brücke, welcher fünf Brücken umfasst und die Brücke an der Königsbrücker Straße, welche die Gleise der Bahn überquert. Hinzu kommt, dass eine Brücke auf der Umleitungsstrecke Brücke Königsbrücker Straße vorher ertüchtigt werden muss.
Dazu der verkehrspolitische Sprecher Veit Böhm: "Auch nach Abzug von Fördermitteln verbleiben mehr als 200 Mio. €
Investitionsbedarf in den nächsten Jahren. Obgleich wir eigentlich keine
Neuverschuldung der Stadt Dresden im Kernhaushalt zulassen wollten,
lassen die aktuellen Rahmenbedingungen keine Finanzierung aus dem
laufenden Haushalt zu.
Schweren Herzens haben wir daher einen
Brückenfond angeregt, aus welchem dringend notwendige Investitionen und
nur Brückeninvestitionen finanziert werden sollen. Nur so kann
sichergestellt werden, dass es in Dresden zu keinem Verkehrskollaps
aufgrund gesperrter oder herabgestufter Brücken an verbleibenden
Hauptverkehrsrouten kommt. Wichtig ist, dass die Umsetzung der
Baumaßnahmen miteinander abgestimmt werden. An dieser Stelle werden wir
die Verwaltung in die Pflicht nehmen."