Wo liegt Schloss Klippenstein und was ist eigentlich ein Bierwärmer?

Wer das wissen will, der muss den Artikel schon bis zum Schluss lesen, denn Schloss Klippenstein in einer sehr berühmten sächsischen Kleinstadt, die sich nur allzu gern mit den Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt schmückt, war das Ziel unserer diesjährigen Herbstwanderung des OV Neustadt.
Diese startete am 24. Oktober bei schönem Wanderwetter am Albertplatz. Zuerst ging es mit dem Schienenersatzverkehrsbus der Linie 11 vorbei an der Baustelle der Waldschlößchenbrücke. Wer genau hingeschaut hat, konnte die Strukturen der neuen Verkehrslösungen im Zuge der Bautzner Straße schon gut erkennen. An der Haltestelle Angelikastraße sind wir dann in einen Regionalbus umgestiegen, der uns in die Randsiedlung bei Radeberg brachte, wo unsere eigentliche Wanderung startete.
HüttermühleZunächst ging es durch eine leicht hügelige Wald-, Wiesen- und Weidelandschaft in Richtung des kleinen Dörfchens Wallroda. Dort bogen wir dann in das schöne Hüttertal ein, welches von der Großen Röder durchflossen wird. In dem idyllischen Tal wanderten wir bis zur Hüttermühle, in der die Mittagspause vorgesehen war. Die Hüttermühle ist ein recht großer, aber sehr gemütlicher Restaurantkomplex, der mit einem kleinen See, einem Biergarten und einer hübschen Gaststube aufwarten kann.
BierwärmerUnd dass man in dem Restaurant durchaus etwas auf sich hält, beweist schon allein die Tatsache, dass es auf Nachfrage tatsächlich einen Bierwärmer gab (ein metallisches Objekt, mit dem man ein Bier nach Wunsch temperieren kann [Quelle: Wikipedia]). Nach unserer Stärkung ging die Wanderung entlang der Großen Röder weiter. Wir unterquerten die Brücke der neu gebauten Staatsstraße S177, die einmal die A4 und die A17 östlich von Dresden miteinander verbinden soll. Weiterhin fielen uns immer wieder Stationen entlang des Weges auf, an denen jeweils ein Planet unseres Sonnensystems beschrieben wurde. Mit der zeit erschloss sich uns, dass entlang des Tales ein Planetenlehrpfad angelegt wurde, in dem alle Planeten unseres Sonnensystems erläutert wurden. Eine interessante Idee. Nach einer kurzweiligen Wanderung standen wir schließlich vor der Burg Schloss Klippenstein, die doch recht hoch über der Großen Röder auf einem Kegel aus Lausitzer Granit aufragt. Im Schloss war für uns eine Führung organsiert, so dass wir einiges über die Geschichte erfahren konnten. Die Burg ist bereits über 800 Jahre alt und wurde im Verlauf ihrer Geschichte von mehreren Herrschern und Fürsten bewohnt. Außerdem wurde im Jahr 1757 der Dichter August Friedrich Ernst Langbein im Schloss geboren. Leider wurde das Schloss zu DDR-Zeiten wenig gepflegt, so dass nach der Wende umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig wurden. Heute erstrahlt das Schloss wieder im alten Glanz und dient als Museum für verschiedene Ausstellungen sowie als Heimstätte für Konzerte der Kultur und der Bewahrung der Geschichte. Besonders imposant sind die Reitertreppe und die ehemaligen Kerker sowie die Befestigungsanlagen. Alles in allem eine rundum gelungene Führung, die mit von dem Schlossführer mit treffenden Anekdoten aus den Werken Langbeins untersetzt wurden. Nach der Schlossführung ging es dann an einer bekannten Brauerei vorbei zum Bahnhof, von wo aus wir unserer Rückfahrt nach Dresden antraten. Unser Dank gilt vor allem Hedda Adam für das Aussuchen einer interessanten Wanderstrecke und einer perfekten Organisation! Allen, die mit waren, hat es sehr gut gefallen, und alle anderen haben etwas verpasst! Und wer den Artikel aufmerksam gelesen hat, der sollte nun auch wissen, wo Schloss Klippenstein liegt und wozu ein Bierwärmer zu gebrauchen ist.
Schloss KlippensteinNach einer kurzweiligen Wanderung standen wir schließlich vor der Burg Schloss Klippenstein, die doch recht hoch über der Großen Röder auf einem Kegel aus Lausitzer Granit aufragt. Im Schloss war für uns eine Führung organsiert, so dass wir einiges über die Geschichte erfahren konnten. Die Burg ist bereits über 800 Jahre alt und wurde im Verlauf ihrer Geschichte von mehreren Herrschern und Fürsten bewohnt. Außerdem wurde im Jahr 1757 der Dichter August Friedrich Ernst Langbein im Schloss geboren. Leider wurde das Schloss zu DDR-Zeiten wenig gepflegt, so dass nach der Wende umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig wurden. Heute erstrahlt das Schloss wieder im alten Glanz und dient als Museum für verschiedene Ausstellungen sowie als Heimstätte für Konzerte der Kultur und der Bewahrung der Geschichte. Besonders imposant sind die Reitertreppe und die ehemaligen Kerker sowie die Befestigungsanlagen. Alles in allem eine rundum gelungene Führung, die mit von dem Schlossführer mit treffenden Anekdoten aus den Werken Langbeins untersetzt wurden. Nach der Schlossführung ging es dann an einer bekannten Brauerei vorbei zum Bahnhof, von wo aus wir unserer Rückfahrt nach Dresden antraten.
Unser Dank gilt vor allem Hedda Adam für das Aussuchen einer interessanten Wanderstrecke und einer perfekten Organisation! Allen, die mit waren, hat es sehr gut gefallen, und alle anderen haben etwas verpasst! Und wer den Artikel aufmerksam gelesen hat, der sollte nun auch wissen, wo Schloss Klippenstein liegt und wozu ein Bierwärmer zu gebrauchen ist.
Gunter Thiele