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Wahlkampfnachlese

Und Kämpfen lohnt doch!

 

Endlich Wahlkampf!

 

Diesen recht ironischen Spruch hörte ich im unmittelbaren Anschluss an die Kommunalwahlen öfters von Mitgliedern unserer Partei.

 

Der Kommunalwahlkampf war kaum vorbei, da fiel schon der Startschuss der sechs Dresdner Landtagskandidaten für das Vorhaben, alle Dresdner Wahlkreise direkt zu gewinnen. Ein ehrgeiziges Ziel, betrachtet man mit Ruhe und unvoreingenommen die Ausgangslage. Der „unsicherste“ Wahlkreis war dabei zweifellos der im Dresdner Zentrum. Hier trat der gerade im Amt bestätigte Stadtrat Patrick Schreiber an, das Mandat der CDU zu verteidigen. Schon frühzeitig stellte er ein Team auf, das die Herausforderungen erfolgreich meistern wollte. Nach Analyse der Zahlen wurde schnell klar, dass es schwierig, aber nicht aussichtslos sein wird, das Direktmandat im Wahlkreis 45, Dresden 3, zu erringen. 

 

Die Stadtteile Neustadt, Friedrichstadt, Johannstadt und Altstadt sind in ihrer jeweiligen Wählerstruktur so vielschichtig, dass sie auch nicht mit einer einzigen Strategie zu erobern wären. Vielmehr hat das Team um Patrick Schreiber den Wahlkampf sehr spezifisch auf die einzelnen Gebiete abgestimmt.

 

Konkret haben wir seit dem offiziellen Wahlkampfauftakt aller Dresdner Kandidaten am 01. August 2009 im Fährgarten Johannstadt 46 Infostände im gesamten Wahlkreis organisiert.  Hier kamen wir mit den Dresdnerinnen und Dresdnern ins Gespräch. Dabei wurden manche Missstände angesprochen, aber auch aufmunternde Gesten gab es zahlreich. Dies motivierte uns zusätzlich, um jede Stimme im Wahlkreis zu ringen.

 

Die Aktion „Schreiber räumt auf!“ fand an 4 Terminen statt. Prominente Unterstützung erhielt Patrick Schreiber dabei unter anderem von den Bundestagsabgeordneten Andreas Lämmel und Arnold Vaatz sowie auf dem Spielplatz Theresienstraße von Umweltminister Frank Kupfer. Die Aktionen waren trotz der sehr beherzten grünen und linken Teilnehmer bei Anwohnern, Mitstreitern und nicht zuletzt der Tagespresse recht positiv aufgenommen worden.

 

Kranke und ältere Mitmenschen haben oft Schwierigkeiten, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. So war es uns ein besonderes Anliegen, in insgesamt 6 verschieden Senioren- und Begegnungszentren über die Möglichkeiten der Briefwahl zu informieren. Gleichzeitig erhielten die sehr interessierten und aufgeschlossenen Bewohner die Möglichkeit, Herrn Schreiber als Stadtrat zu brennenden Themen der aktuellen Tagespolitik zu befragen. In der Alloheim-Seniorenresidenz wurde er dabei von Finanzminister Georg Unland unterstützt. Bei Dresdner Eierschecke und einer Tasse Kaffee konnten den Senioren viele Fragen beantwortet und einige Ängste genommen werden.

 

Nicht zu übersehen waren die zahlreichen Plakate im Dresdner Stadtbild. Mit der Unterstützung der Jungen Union, den Mitgliedern der Ortsverbände Altstadt/Großer Garten sowie Neustadt gelang es uns, zwei mal wöchentliche 8-10 Teams mit Plakaten und Routenplänen auszustatten und alle Plakate gezielt zu platzieren.

 

Abschließend war es unser ehrgeiziges Ziel, ca. 9000 Haushalte an zwei Tagen im unmittelbaren Vorfeld der Wahl mit frischen Brötchen zu erfreuen. Mit zahlreichen helfenden Händen gelang es uns, die Bürger so mit einem freundlichen Frühstücksgruß an die bevorstehende Wahl zu erinnern. Allen, die uns hierbei genau wie im gesamten Wahlkampf unterstützt haben, nochmals herzlichen Dank. Ohne die Hilfe der Mitglieder der Ortsverbände und des Teams selbst wäre der Erfolg sicher ein anderer.

 

Eine aufregende Zeit, eine Zeit des Argumentierens, des Streitens, eine Zeit des Kämpfens und schließlich des Gewinnens liegt hinter uns. Im Rückblick bleibt nur festzustellen: Der Kampf hat sich gelohnt! Ach ja, fast hätte ich es vergessen: auch für die bevorstehende Bundestagswahl am 27. September gilt wieder: „Endlich Wahlkampf!“

 

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