AKTUELLES
„Zukunft Schule – Zukunft Neustadt“: Fortschreibung der Schulnetzplanung in Dresden
Das Podium: Stadtrat Thiele; J. Otto; MdL Schreiber; Bürgermeister Lehmann; Schulleiter Pursche (v.l.n.r.)
Am 11. Oktober 2011 wurde der Entwurf zur Fortschreibung der Schulnetzplanung in Dresden von Herrn Bürgermeister Lehmann vorgestellt.
Die Entwicklung zeigt, dass vor allem der Bereich Schule in seinen äußeren Rahmenbedingungen ständigen Veränderungsprozessen unterliegt. Die Stadt Dresden, als kommunaler Träger der
Einrichtungen, ist gemäß des Schulgesetzes des Freistaates Sachsen (SchulG) in Verbindung mit der Verordnung zur Schulnetzplanung im Freistaat Sachsen (SchulnetzVO) verpflichtet, nach fünf Jahren
den Schulnetzplan fortzuschreiben. Die vorliegenden Bedarfsanalysen zeichnen ein durchaus klares Bild: Dresden ist und bleibt „Geburtenhauptstadt“.
Dieser „Titel“ bedeutet aber vor allem, sich den damit verbundenen Herausforderungen zu stellen! Dementsprechend gilt es, den Schulnetzplan an diese aktuellen Entwicklungen anzupassen. Im Bereich
der allgemeinbildenden Schularten wird es daher zu erheblichen Standort-Neugründungen im Stadtgebiet kommen müssen. Bevor dazu im 1. Quartal 2012 in den Gremien des Stadtrates beraten und
abschließend beschlossen werden soll, gilt es, eine breite Öffentlichkeit frühzeitig an der Diskussion zu beteiligen. Deshalb initiierten wir am 29. November 2011 in der Aula des
Romain-Rolland-Gymnasiums eine Einwohnerversammlung zum Thema „Zukunft Schule – Zukunft Neustadt“.
Zu dieser öffentlichen Diskussionsveranstaltung konnten wir Herrn Bürgermeister Lehmann, Herrn Stadtrat Thiele, Herrn Schulleiter Pursche und Herrn Otto von der Elterninitiative Dresden-Neustadt
als Podiumsgäste begrüßen. Ca. 70 Bürgerinnen und Bürger sowie alle Schulleiter der Neustädter Schulen waren gekommen, um sich von der Stadtverwaltung über die Planungen informieren zu lassen und
im Anschluss daran mit uns darüber ins Gespräch zu kommen.
Die Vertreter der Stadtverwaltung, Herr Bürgermeister Lehmann und Herr Schmidtgen, Leiter des Schulverwaltungsamtes, erläuterten zunächst den Status Quo und den detaillierten Planungsansatz.
Dabei wurde deutlich, dass einerseits bisherige Raumkapazitäten zukünftig höher ausgelastet werden sollen und andererseits aber auch neue Ressourcen geschaffen werden müssen. So befindet sich die
Stadt aktuell in Bezug auf den Ortsamtsbereich in Verhandlungen zu einem zusätzlichen Grundschulstandort. Die Diskussion zu diesem Thema läuft nun in den verschiedensten Institutionen auf
Hochtouren. Der CDU-Ortsverband Dresden-Neustadt hat dazu am 08. Dezember 2011 einen Ergänzungsantrag im Ortsbeirat Neustadt eingebracht. Darin wird die Stadtverwaltung u. a.
aufgefordert, zur Fortschreibung der Schulnetzplanung zunächst folgende Voraussetzungen im Ortsamtsbereich Neustadt zu schaffen:
- Schaffung eines adäquaten Speiseraumes für das Gymnasium Dreikönigsschule,
- Einrichtung eines direkten Schülerverkehrs zur 19. Grundschule zur Stärkung dieses Standortes und gleichzeitigen Entlastung anderer Grundschulen im Einzugsbereich,
- Umzug des BSZ für Wirtschaft „Prof. Dr. Zeigner“ erst dann, wenn der Standort für den allgemeinbildenden Bereich benötigt wird und am künftigen Standort entsprechende
Voraussetzungen geschaffen wurden, um die bisherige Arbeit im gleichen Maße fortsetzen zu können.
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Zweiter Stammtisch mit Patrick Schreiber MdL
Das kürzlich wieder eröffnete Albertinum war Treffpunkt zum 2. Stammtisch am 23. September 2010.
Für ca. 25 Interessierte gab es einen 90-minütigen Rundgang durch das neu gestaltete Gebäude. Sowohl architektonisch, als auch kunstwissenschaftlich handelt es sich beim Albertinum um Kunst der Spitzenklasse.
Erster Stammtisch mit Patrick Schreiber MdL
Gedenkstätte Bautzner Straße
von Antje Kutzner
Es begann im Dezember. Am 4.12.1989 flog das Gerücht durch Dresden, in der Bautzner Straße würde Papier vernichtet. Einen Tag später demonstrierten Bürgerrechtler vor der MfS-Bezirksverwaltung. Sie besetzten das Gebäude, während die hauptamtlichen Mitarbeiter noch bis zum April des Folgejahres ihren Dienst verrichteten und dabei unzählige Akten vernichteten.
Sporthallenbau unter Erhalt der Parkmöglichkeiten
CDU Dresden-Neustadt fordert Sporthallenbau für das Dreikönigsgymnasium und dabei Erhalt der Parkmöglichkeiten im Bereich Alaunstraße
Der CDU Ortsverband Dresden-Neustadt setzt sich dafür ein, dass im Rahmen der dringend notwendigen Sanierung der städtischen Schulturnhallen auch die Mittel für den Neubau der Sporthalle am Gymnasium Dreikönigsschule in den nächsten Doppelhaushalt 2011/12 eingestellt werden.
Die Errichtung dieser Turnhalle ist auf dem Gelände des Parkplatzes Alaunstraße neben der Scheune vorgesehen. Dabei sah das bisherige Konzept die Beibehaltung der Parkplätze als Parkdeck unterhalb der neuen Turnhalle vor.
Vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage wurden in letzter Zeit allerdings Stimmen laut, auf die Parkplätze komplett zu verzichten.
Dazu erklärt Gunter Thiele, Sprecher der CDU im Ortsbeirat Neustadt:
"Grundsätzlich herrscht ein breiter Konsens im Ortsbeirat-Neustadt darüber, dass diese Sporthalle für die Dreikönigsschule dringend gebraucht wird und auf dem Gelände neben der Scheune in der Alaunstraße gebaut werden soll.
Wir stehen mit dem Wunsch nach dem Neubau einer Turnhalle jedoch nicht allein in Dresden. Die Mittelbereitstellung auch für den Turnhallenbau auf der Alaunstraße sollte im Doppelhaushalt 2011/2012 im Zusammenhang mit einem gesamtstädtischen Konzept zur Aufrechterhaltung des Schulsportunterrichts erfolgen.
Den durch die Grüne Stadtratsfraktion vorgelegten Antrag, den Bau der Turnhalle ohne die Parkmöglichkeiten zu realisieren, lehnen die CDU-Ortsbeiräte der Neustadt kategorisch ab.
Ein weiterer Verlust von Parkmöglichkeiten ist angesichts der knapp bemessen Stellplätze für die Anwohner, Gewerbetreibende und Gäste der Neustadt nicht mehr zumutbar. Noch immer fehlen in der Äußeren Neustadt entsprechend dem Parkraumbewirtschaftungskonzept mehr als 1.000 Parkplätze. Der Antrag der Grünen ist daher viel zu kurz gedacht und geht an den Realitäten vor Ort völlig vorbei.
Wir fordern vielmehr, dass bei der Planung und Realisierung der neuen Sporthalle möglichst viele Parkplätze erhalten bleiben.
Die Finanzierung der Stellplätze in Höhe von ca. 1,5 Mio. Euro könnte dabei aus Mitteln der Stellplatzablösegebühren sichergestellt werden."
Dresden, 04.06.2010